1. Herren gegen Frohnauer SC II
Frohnauer SC II : Arminia Heiligensee 77 1:2 (0:0)
Aufstellung:
Glashagen, Zerbe, Kuhn, Greiffendorf, Kunze (C) (63. Nitschke), Essig (60. Schulz), T. Markwardt (83. C. Markwardt), Eisenach, Jäneke, Riedel, Gundlach
Tore:
1:0 Schenk (50.), 1:1 Eisenach (61.), 1:2 Kuhn (66.)
beste Spieler:
Jäneke, Greiffendorf und insgesamt gute Mannschaftsleistung
besondere Vorkommnisse:
keine
Spielbericht:
Sieg an alter Wirkungsstätte
Nach der Trennung von Trainer Heidbreder wurde das Team in dieser Woche von Ralf Jäntsch als Interimscoach betreut und dieser kehrte in dieser Rolle an alte Wirkungsstätte zurück,da er hier viele Jahre aktiv in der Berlinliga gespielt hat. Auch Essig und Glashagen hatten eine Frohnauer "Vergangenheit" und so gab dieses dem Derby noch eine weitere besondere Note. Arminia zeigte sich aber nach dem Trubel der letzten Woche hoch konzentriert und mit starken (Sieges)Willen und so hatte Gundlach nach ausgeglichenen Anfangsminuten in der 12. Minute die erste Großchance nach Vorarbeit von Jäneke und scheitert frei am Frohnauer Torsteher. Danach Arminia weiter mit starken Pressing und schnellen umschalten in den Offensivbereich und weiteren Möglichkeiten (Jäneke über das Tor 25., Markwardt Schuß nach Freistoss Kuhn von der Linie geholt 28. und Gundlach aus der Drehung rüber 33.) Frohnau hatte weniger Möglichkeiten und Spielanteile und konnte spätestens nach der letzten Arminenmöglichkeit (Kopfball Essig 44. Minute) über den 0:0 Halbzeitstand sehr glücklich sein.
Nun hieß es so weitermachen um endlich den Lohn einzufahren aber in den Anfangsminuten war nicht die gleiche Spannung zu erkennen wie in der ersten Hälfte und so kam es wie so oft-Arminia geriet in der 50. Minute nach einen Eckstoss und einen Kopfball ins kurze Eck mit 0:1 ins Hintertreffen. Danach war aber vieles anders - kein Köpfe hängen lassen sondern die wütende Antwort und Bereitschaft das Spiel noch zu drehen. In der 61. Minute war es dann Eisenach vorbehalten sich und das Team mit einen wuchtigen 20 Meterschuss ins obere Eck zu befreien und den 1:1 Ausgleich zu erzielen. Arminia blieb weiter bestimmend und wollte mehr. In der 66. dann ein Freistoss aus zentraler Position und 25. Meter Torentfernung. Kuhn hämmert diesen in seiner ihn eigenen Art wuchtig und unhaltbar zur verdienten 2:1 Führung ins Netz. Erleichtrung bei allen aber es waren noch einige Minuten zu spielen. Gundlach hätte die Vorentscheidung erzielen können (70.) knallte aber aus vollen Lauf über das Tor. Dann versuchten es naturgemäß die Gastgeber noch einmal und erst ging ein Kopfball an den Außenpfosten (79.) und dann rettete Jäneke für den geschlagenen Glashagen auf der Linie (80.). Am Ende rissen die Arminen die Arme hoch und feierten einen verdienten Sieg und setzen ein wichtiges Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt.
Nicht nur der Sieg als solches sondern auch die (kämpferische) Art und Weise gibt Anlass zur Hoffnung auf eine positive Wende!
Olaf Schönfeldt (Koordinator 1.Herren)










