1. Herren gegen FC Wannsee
Arminia Heiligensee : FV Wannsee 0 : 7 ( 0 : 1 )
Aufstellung:
Glashagen, Zerbe, Höche, Jäneke, Finkbeiner (70.Kuhn), Jäntsch(C)(62.Güres), Plewa, Eisenach, T.Markwardt, Greiffendorf, Gundlach
Tore:
0:1, 0:7 Evans (34., 87.), 0:2, 0:3, 0:5 Gieseke (60., 60., 67.), 0:4 Pöthke (62.), 0:6 Nowicki (69.)
beste Spieler:
keine
besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
53.
Spielbericht:
Heimdebakel
Das war die höchste Heimniederlage in der jüngeren Arminengeschichte und bei so einen Ergebnis gibt es auch absolut nichts schön zu reden. Trotzdem lief das Spiel 60 Minuten lang nicht gut aber anders. Greiffendorf hatte bereits nach 2 Minuten einen Kopfball nach Ecke auf das Wannseeer Tor gebracht und alle hatten den Torjubel auf der Zunge - aber irgendwie wurde der Ball noch von der Linie gekratzt. Dieses "was wäre wenn"... lassen wir aber heute wirklich weg... Das Spiel verlief danach durchaus ausgeglichen, wobei Wannsee aggressiver wirkte und so die 0:1 Führung in der 34. Minute nicht überraschte und den durchaus knappen aber verdienten Halbzeitstand bedeutete. Danach wollte Arminia mit allen Mannschaftsteilen eine Reihe vorrücken um selbst mehr Druck auf den Gegner auszuüben. Dieses Vorhaben gelang bis zur 60.Minute recht gut. Die Spielanteile verschoben sich zu Gunsten des Gastgebers ohne das eine echte Großchance dabei heraussprang. Aber dann das selbe wie am Vorsonntag. Ein Fehler im Mittelfeld wurde von den cleveren Wannseeern genutzt und Gieseke machte das 0:2. Arminia geschockt - Anstoss, Ball verloren und wieder Gieseke sieht, dass Glashagen zu weit vor dem Tor steht und bezwingt ihn mit einen sehenswerten Heber zum 0:3. 2 Tore in einer Minute, dass war zu viel für die ohnehin nicht vor selbstvertrauen strotzenden Arminen. Wannsee nutzte dieses eiskalt aus und erhöhte in den nächsten 9 Minuten auf 0:6 (62, 67, 69). Danach hörten sie glücklicherweise auf so konsequent weiterzuspielen und die Arminen konnten wieder etwas Fuß fassen. So folgte am Ende "nur"noch das 0:7 in der 87.Minute und die bittere Erkenntnis, dass schnellstens Besserung in allen Bereichen eintreten muss da man sonst schnell unter dem berühmten Strich landen wird und erhebliche Probleme haben wird diesen wieder zu überschreiten. Was jetzt gefordert ist, ist die richtige "Trotzreaktion" am nächsten Sonntag gegen den Mariendorfer SV der nach dem gestrigen 7:2 Erfolg gegen den Frohnauer SC II evt. ein wenig zu Überheblichkeit neigen wird.
Spiele im Abstiegskampf können (wie es das Wort schon sagt) nur mit Kampf gewonnen werden!
Olaf Schönfeldt (Koordinator 1. Herren)










